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Kefalonia, die größte der ionischen Inseln

Wissenswertes über Kefalonia

Kefalonia (manchmal auch Kefallonia geschrieben) ist die größte der ionischen Inseln. Sie ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und trotz ihrer atemberaubenden Schönheit nur wenig bekannt. Die Insel Kefalonia ist aber nicht nur bei Griechen beliebt, die hier weitgehend unter sich einen erholsamen Urlaub ohne Massentourismus verbringen können. Sondern auch bei all denen beliebt, die sich ein wenig für Geologie interessieren. Der Grund dafür sind die seltsamsten geologischen Formationen und rätselhaften Naturerscheinungen. Als Beispiele sind hier die Grotte von Melissani und die Tropfsteinhöhle von Drogorati zu nennen.

Die Anreise nach Kefalonia ist entweder mit einem Flug über Athen zu organisieren. Oder Sie nutzen das in Griechenland generell sehr gut ausgebaute Fährnetz innerhalb der ionischen Inseln. Vom Zakynthos (Agios Nikoalos – im Norden der Insel) aus z.B. gab es bis jetzt immer morgens und Abends jeweils eine Autofähre, die Kefalonia in knapp 1 1/2 Stunden erreicht. Oder Sie nehmen eine der Fähren ab Patras, die etwa 3 Stunden benötigen.
Genauere Informationen und aktuelle Fährpläne der innergriechischen Fähren finden Sie auf den „Greek Travel Pages“ (in englisch).

Kleiner Fischerhafen auf KefaloniaFalls Sie vorhaben mit dem Mietwagen „Inselhopping“ zu realisieren, beachten Sie bitte unbedingt die entsprechenden Bestimmungen des jeweiligen Vermieters!

Das Straßennetz auf Kefalonia, mit dessen Hilfe Sie Kefallonia mit seinen Sandstränden am blauen Meer und den verträumten Dörfern in grünen Tälern (die genau so sind, wie man sich urtümliche Dörfer in Griechenland auch vorstellt), erkunden können, ist sehr gut ausgebaut.

Die Hauptstadt Argostoli wurde genau wie fast alle Dörfer im Jahre 1953 von einem Erdbeben ziemlich zerstört. Deshalb ist heute vom venezianischen Einfluss nicht mehr viel zu sehen. Das einzige bei diesem Erdbeben verschont gebliebene Dorf, ist der Jacht- und Fischerhafen Fiskardo im Norden der Insel. In Fiskardo wurde übrigens vom WWF eine Aufzuchtstation einer äußerst seltenen Robbenart eingerichtet. Kefalonia ist eines der letzten Gebiete, auf denen diese scheuen Robben noch zu finden sind.

Übrigens ist Kefalonia, nach neuesten Bibelforschungen, die Insel Melite der Apostelgeschichte, auf der Apostel Paulus auf seiner Fahrt von Kreta nach Rom strandete und dann auch 3 Monate blieb.

Unser Buchtip: Kefalonia und Ithaka und Ithaka vom Michael-Müller-Verlag.

Landkarte von Kefalonia

Landkarte von Kefalonia