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Letlands, die unter UNESCO-Schutz stehenden Feuchtgebiete von Lesbos

Inhaltsverzeichnis

Lage und Wissenswertes

Im kallonischen Golf von Lesbos liegen ausgedehnte Feuchtgebiete – die sogenannten „Letlands“ – welche sich mittlerweile nicht nur bei eingefleischten Ornithologen grosser Beliebtheit erfreuen.

Diese Feuchtgebiete bestehen aus einem ganzen Mosaik kleiner Salzseen, Bächen und kleinen Flüssen, aus Schilfgebieten, Pinien-Wäldern und Olivenhainen. Dieser bunte Mix ergibt ein einzigartiges Ökosystem.

In diesem Ökosystem wurden bis jetzt mehr als 130 verschiedene Vogelarten gesichtet, wovon gut die Hälfte Zugvögel sind. Jedoch gehören auch einige Arten dazu, die auf diversen Listen als „gefährdet“ oder zumindest „sehr selten“ eingestuft sind.

Selbstverständlich kommen aber auch Botaniker in den Feuchtgebieten voll auf Ihre Kosten:
Durch das milde Klima von Lesbos ist auch die Flora ungewohnt vielfältig. Bis jetzt wurden annähernd 1.400 verschiedene Arten und Unterarten von Pflanzen gezählt. Einige davon – wie der bis zu 4 1/2 Meter hoch werdende Busch des „Rhododendron Luteum Sweet“ sind sogar endemisch.

Diese Artenvielfalt am kallonischen Golf erwies sich als so einzigartig, dass diese Gebiete bereits im Jahr 2000 in das europäische Programm „Special Areas of Nature’s Preservation“ aufgenommen wurde.

Die bekanntesten „Highlights“ der Feuchtgebiete auf Lesbos sind die Salzseen von Kallonis und Polichnitos, die Sturzbäche Tsikneas, Vouvaris, Mylopotamos, Enea Kamares und Potamea, der See Mason sowie die Sümpfe von Skala Kallonis, Parakela und Nyphidas.